Kontrolle über besuchte Internetseiten

 
Heute ist in den meisten Familien ein Computer mit Internetzugang selbstverständlich. Das Internet ist aus der heutigen Gesellschaft nicht mehr wegzudenken, umso wichtiger ist es, dass Kinder früh den verantwortungsvollen Umgang mit der Internetnutzung lernen. So nützlich das Internet auch sein mag (Online-Shopping, Internet-Banking, Versenden von E-Mails, Enzyklopädien, etc.), birgt es vor allem für unerfahrene Kinder viele Gefahren. Nicht umsonst wird das Internet auch „Rechtsfreier Raum“ genannt: Zugriff auf zahlreiche Seiten mit pornografischen, rassistischen oder gewalttätigen Inhalten ist in der Regel für alle Altersgruppen unproblematisch, auch locken eine Vielzahl von Anbietern mit scheinbar kostenlosen Downloads, bei denen versteckte Kosten in Form von Abonnements lauern. Andere Seiten wiegen den Besucher durch seriöse Aufmachungen in falsche Sicherheit, nur um persönliche Daten auszuspionieren.

Vor allem die Gefahren des illegalen Herunterladen von Programmen oder Spielen (Stichwort: Filesharing) werden von Kindern und Jugendlichen häufig unterschätzt, im Ernstfall haften jedoch die Eltern für die Vergehen Ihrer Schützlinge.
Zur Erinnerung: Seit dem 01. Januar 2008 sind Telekommunikationsanbieter dazu verpflichtet, die Verkehrsdaten jeglicher Teilnehmer für 6 Monate zu speichern („Vorratsdatenspeicherung“). Dazu gehören, neben den persönlichen Daten wie Namen und Anschrift, auch die IP-Adressen, mit denen sich Nutzer ins Internet einwählen und somit eindeutig identifiziert werden können. Auch gehen viele Unternehmen gezielt gegen Software-Piraterie vor. Wird eine IP-Adresse beim illegalen Download erwischt, könnten sich die betroffenen Firmen im Wege eines juristischen Verfahrens an die Staatsanwaltschaft oder Polizei wenden, welche wiederum die Daten des Nutzes von den Telekommunikationsunternehmen in Erfahrung bringen können. Somit ist die Annahme, man wäre anonym im Internet unterwegs, schlichtweg falsch.

Wir beraten Sie über die Möglichkeiten, durch Jugendschutzmaßnahmen bestimmte Internetseiten für Ihre Kinder zu sperren. Auch können Sie sich automatisch regelmäßige Berichte über die Aktivitäten Ihrer Kinder anzeigen lassen.


 
 
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